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Weight Cut im Kampfsport: Vorteile, Risiken und wie richtiges Gewichtmachen funktioniert

  • Autorenbild: Michael
    Michael
  • vor 13 Stunden
  • 8 Min. Lesezeit
Mann in Sauna für Weightcut

Weight Cut im Kampfsport: Was du wissen solltest

Wer im Boxen, Kickboxen, Muay Thai oder MMA kämpft, kennt das Thema: Der Wettkampf steht bevor und das Körpergewicht muss für die gewünschte Gewichtsklasse stimmen. Für viele Kämpfer gehört das sogenannte Weight Cutting deshalb zur Wettkampfvorbereitung.


Doch zwischen einem kontrollierten Weight Cut und einem extremen Gewichtsverlust liegen Welten.


Ein Weight Cut kann einem Athleten theoretisch ermöglichen, in einer niedrigeren Gewichtsklasse anzutreten. Gleichzeitig kann ein schlecht geplanter oder zu aggressiver Cut die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen und erhebliche gesundheitliche Risiken mit sich bringen.


Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur: „Wie bekomme ich möglichst schnell Gewicht runter?“, sondern vielmehr: „Wie kann ich mein Wettkampfgewicht erreichen, ohne meine Gesundheit und Leistung zu ruinieren?“


Was ist ein Weight Cut?

Unter einem Weight Cut versteht man die kurzfristige Reduzierung des Körpergewichts vor dem offiziellen Wiegen eines Wettkampfs.

Dabei muss man zwischen zwei grundsätzlich unterschiedlichen Dingen unterscheiden:

Langfristiger Gewichtsverlust:Hier wird über mehrere Wochen Körperfett reduziert. Ziel ist eine tatsächliche Veränderung der Körperzusammensetzung.

Kurzfristiger Gewichtsverlust:Hier wird innerhalb von Tagen oder teilweise sogar Stunden Gewicht reduziert. Ein großer Teil davon stammt nicht aus Körperfett, sondern beispielsweise aus Wasser, Glykogen und dem Inhalt des Verdauungstraktes.

Genau dieser kurzfristige Gewichtsverlust macht das Weight Cutting im Kampfsport so interessant – und gleichzeitig so problematisch.


Warum machen Kämpfer überhaupt einen Weight Cut?

Der wichtigste Grund ist die Einteilung in Gewichtsklassen.

Ein Kämpfer, der normalerweise beispielsweise 78 kg wiegt, könnte versuchen, für einen Wettkampf in einer niedrigeren Gewichtsklasse anzutreten. Nach dem Wiegen kann er anschließend wieder einen Teil des verlorenen Gewichts aufnehmen.

Die theoretische Überlegung dahinter: weniger Körperfett, ein günstiges Verhältnis von Gewicht zu Leistung und möglicherweise ein körperlicher Vorteil innerhalb der jeweiligen Gewichtsklasse.

Das funktioniert allerdings nicht automatisch.

Wenn der Weight Cut zu aggressiv durchgeführt wird, kann der vermeintliche Vorteil schnell zum Nachteil werden.


Wie verliert man beim Weight Cut überhaupt Gewicht?

Das Gewicht auf der Waage besteht nicht nur aus Körperfett.

Kurzfristige Veränderungen können unter anderem durch Körperfett, Glykogen, Darminhalt und Körperwasser entstehen.


Körperfett

Körperfett wird über einen längeren Zeitraum reduziert. Das ist die nachhaltigste Form des Gewichtsverlustes.

Eine moderate Gewichtsabnahme während der Vorbereitung ist deshalb grundsätzlich sinnvoller als zu versuchen, mehrere Kilogramm unmittelbar vor dem Wiegen zu verlieren.


Glykogen und gebundenes Wasser

Kohlenhydrate werden im Körper unter anderem als Glykogen gespeichert. Dabei wird gleichzeitig Wasser gebunden.

Eine Reduzierung der Kohlenhydratzufuhr kann deshalb kurzfristig zu einem niedrigeren Körpergewicht führen. Das ist allerdings kein Verlust von mehreren Kilogramm Körperfett.


Darminhalt

Auch der Inhalt des Verdauungstraktes trägt zum Körpergewicht bei.

Eine zeitweise Reduzierung der Ballaststoffmenge kann deshalb das Gewicht auf der Waage beeinflussen.


Körperwasser

Hier wird es kritisch.

Wasser macht einen erheblichen Teil des Körpergewichts aus. Durch Flüssigkeitsrestriktion und Schwitzen kann das Körpergewicht innerhalb kurzer Zeit stark sinken.


Genau diese Form des Weight Cuts birgt jedoch die größten Risiken.


Schwitzanzug beim Weight Cut – sinnvoll oder gefährlich?

Schwitzanzüge werden im Kampfsport häufig eingesetzt, um die Wärmeentwicklung während des Trainings zu erhöhen und die Schweißbildung zu fördern. Ein Beispiel ist der Leone Schwitzanzug Hellgrau, der für Kampfsport und Fitness konzipiert ist.

Wichtig: Ein Schwitzanzug sorgt nicht dafür, dass Körperfett schneller verschwindet. Das zusätzliche Gewicht, das während einer Trainingseinheit verloren geht, besteht zu einem großen Teil aus Flüssigkeit. Nach ausreichender Flüssigkeitszufuhr kommt dieses Gewicht entsprechend wieder zurück.


Gerade deshalb sollte ein Schwitzanzug nicht als Freifahrtschein für extreme Dehydrierung verstanden werden.


Wer einen Schwitzanzug beim Boxen, Kickboxen, Muay Thai oder MMA verwendet, sollte besonders auf die eigene Belastungsgrenze achten. Starker Schwindel, Benommenheit, ungewöhnliche Schwäche oder Kreislaufprobleme sind keine normalen Bestandteile eines erfolgreichen Weight Cuts.


Warum ist Dehydrierung beim Weight Cut gefährlich?

Wasser wird für zahlreiche Funktionen des Körpers benötigt.

Bei einer starken Dehydrierung sinkt unter anderem das Blutplasmavolumen. Gleichzeitig können Elektrolythaushalt und Temperaturregulation beeinträchtigt werden.


Mögliche Folgen sind:

  • Kopfschmerzen

  • Schwindel

  • starke Müdigkeit

  • Konzentrationsprobleme

  • Krämpfe

  • Leistungsabfall

  • schlechtere Temperaturregulation

  • Kreislaufprobleme

  • schlechtere Regeneration


Besonders problematisch wird es, wenn mehrere aggressive Methoden gleichzeitig eingesetzt werden.


Der größte Fehler: „Je mehr ich schwitze, desto besser“

Ein häufiger Irrtum lautet:

„Wenn ich vor dem Wiegen noch drei Kilogramm ausschwitze, habe ich meinen Weight Cut geschafft.“

Auf der Waage vielleicht.

Für den Wettkampf bedeutet das aber nicht automatisch, dass du besser vorbereitet bist.


Wenn die verlorenen Kilogramm überwiegend aus Körperwasser bestehen, muss der Körper dieses Wasser anschließend wieder zurückbekommen.

Und genau hier liegt ein entscheidendes Problem: Je kürzer die Zeit zwischen Wiegen und Kampf ist, desto schwieriger wird eine vollständige Regeneration.


Weight Cut im MMA, Boxen, Kickboxen und Muay Thai

Nicht jeder Weight Cut ist gleich.

Bei MMA, Boxen, Kickboxen und Muay Thai gibt es je nach Verband, Veranstaltung und Wettkampfebene unterschiedliche Regeln und Zeitabstände zwischen Wiegen und Kampf.


Ein Wiegen am Vortag bietet grundsätzlich eine längere Erholungsphase. Bei einem sogenannten Same-Day-Weigh-In ist die Situation völlig anders.

Deshalb kann ein Weight Cut, der bei einem Wettkampf mit langer Erholungszeit möglicherweise kompensierbar ist, bei einem kurzfristigen Wiegen wesentlich problematischer sein.


Weight Cut und Training

Ein Weight Cut sollte niemals isoliert vom eigentlichen Training betrachtet werden.

Wer während der Wettkampfvorbereitung gleichzeitig Kondition, Technik, Kraft und Explosivität trainiert, benötigt ausreichend Energie und Flüssigkeit, um diese Trainingsleistungen überhaupt erbringen zu können.

Für das Training zu Hause kann beispielsweise ein Standboxsack eine sinnvolle Ergänzung sein. Freistehende Modelle ermöglichen Box- und Kickboxtraining ohne aufwendige Deckenmontage und können für Technik, Kondition und Schlagtraining eingesetzt werden.


Gerade während einer Diät sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Trainingsbelastung und die Energiezufuhr zusammenpassen. Ein möglichst niedriger Wert auf der Waage bringt wenig, wenn gleichzeitig die Trainingsqualität massiv einbricht.


Was sind die möglichen Vorteile eines Weight Cuts?

Ein Weight Cut hat durchaus einen sportlichen Hintergrund.

Möglicher Vorteil 1: niedrigere Gewichtsklasse

Der offensichtlichste Grund ist die Teilnahme an einer niedrigeren Gewichtsklasse.

Möglicher Vorteil 2: Körperliche Größenunterschiede

Wenn ein Athlet seine Gewichtsklasse gut kontrolliert und anschließend ausreichend regeneriert, kann er möglicherweise mit mehr Körpermasse, Größe oder Reichweite gegenüber anderen Athleten derselben Klasse antreten.

Möglicher Vorteil 3: Wettkampfstrategie

Für professionelle Kämpfer kann das Gewichtmanagement Teil der gesamten Wettkampfstrategie sein.

Das bedeutet aber nicht, dass jeder Kämpfer möglichst viel Gewicht schneiden sollte.


Die Nachteile eines Weight Cuts

Dem möglichen Vorteil stehen erhebliche Nachteile gegenüber.

Leistungsfähigkeit

Ein zu großer oder zu schneller Cut kann Kraft, Ausdauer, Explosivität und die Fähigkeit zu wiederholten intensiven Aktionen beeinträchtigen.

Konzentration und Stimmung

Ein harter Cut kann sich nicht nur körperlich bemerkbar machen.

Gerade im Kampfsport ist das problematisch: Ein Kämpfer muss innerhalb von Sekunden reagieren, Entscheidungen treffen und technische Bewegungen präzise ausführen.

Regeneration

Nach dem Wiegen muss der Körper verlorene Flüssigkeit, Elektrolyte und Energiereserven wiederherstellen.

Je extremer der Cut, desto schwieriger wird diese Aufgabe.

Gesundheit

Extreme Dehydrierung ist keine harmlose Methode zum Abnehmen.


Wie sieht ein sinnvollerer Weight Cut aus?

Der wichtigste Grundsatz lautet:

Das Wettkampfgewicht sollte möglichst bereits vor der Fight Week erreichbar sein.

Wer beispielsweise 10 kg über seiner gewünschten Gewichtsklasse liegt und versucht, diese Differenz innerhalb weniger Tage zu beseitigen, hat kein sinnvolles Weight Management betrieben.


Viel besser ist es, das Körpergewicht bereits über Wochen kontrolliert zu reduzieren.

Dabei sollte der Fokus auf folgenden Punkten liegen:


  • ausreichend Protein

  • kontrollierte Kalorienzufuhr

  • Erhalt der Muskelmasse

  • regelmäßiges Krafttraining

  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr

  • sinnvolle Kohlenhydratzufuhr rund um das Training

  • ausreichende Regeneration

  • regelmäßige Gewichtskontrolle


Weight Cut und allgemeines Fitness-Training

Nicht jeder Kämpfer trainiert ausschließlich Kampfsport. Kraft- und Ausdauertraining können ebenfalls Bestandteil der Vorbereitung sein.

Wer zusätzlich zu Boxen, Kickboxen oder MMA an seiner allgemeinen Fitness arbeitet, findet bei Fitnessgeräten für das Training verschiedene Möglichkeiten, das eigene Training zu ergänzen.


Entscheidend bleibt jedoch: Mehr Training bedeutet nicht automatisch einen besseren

Weight Cut. Das Ziel sollte eine kontrollierte Gewichtsabnahme bei möglichst gutem Erhalt der Leistungsfähigkeit sein.


Was sollte man beim Weight Cut vermeiden?

Einige Methoden sind besonders problematisch.

Dazu gehören insbesondere:


  • extreme Flüssigkeitsrestriktion

  • unkontrolliertes Schwitzen

  • exzessive Saunaeinheiten

  • Training in extremer Hitze mit dem Ziel, möglichst viel Wasser zu verlieren

  • Diuretika

  • Abführmittel

  • extremes Fasten

  • Kombination mehrerer aggressiver Methoden


Vor allem Medikamente oder Substanzen zur künstlichen Entwässerung sind keine harmlose Abkürzung.


Was passiert nach dem Wiegen?

Der Weight Cut endet nicht auf der Waage.

Eigentlich beginnt danach die Regeneration.

Der Körper muss verlorene Flüssigkeit, Elektrolyte und Energiereserven wieder auffüllen.


Die richtige Rehydrierung und Energiezufuhr nach dem Wiegen sind deshalb entscheidend – insbesondere dann, wenn zwischen Wiegen und Kampf nur wenige Stunden liegen.


Die Sporttasche für die Fight Week

Bei einem Wettkampf zählt nicht nur das Gewicht. Auch die Organisation der Ausrüstung spielt eine Rolle.


Eine gut organisierte Sporttasche für Kampfsport bietet Platz für Trainingskleidung, Boxhandschuhe, Schutzausrüstung, Handtücher und weiteres Equipment.

Gerade bei Wettkämpfen ist eine Tasche mit ausreichend Stauraum und getrennten Bereichen für Ausrüstung und verschwitzte Kleidung praktisch.


Weight Cut oder natürliche Gewichtsklasse?

Für viele Amateurkämpfer stellt sich eine ganz einfache Frage:

Muss ich überhaupt Gewicht schneiden?

Oft lautet die vernünftigste Antwort: Nein.

Wenn ein Kämpfer beispielsweise 73 kg wiegt und problemlos in einer Gewichtsklasse antreten kann, die zu seinem normalen Körpergewicht passt, besteht möglicherweise gar kein Grund, mehrere Kilogramm Wasser zu verlieren.

Ein extrem harter Weight Cut bringt nur dann einen möglichen Vorteil, wenn der Athlet die daraus entstehenden Nachteile kompensieren kann.

Gerade Anfänger sollten deshalb nicht versuchen, professionelle MMA- oder Boxkämpfer zu imitieren.


Die wichtigsten Vor- und Nachteile im Überblick

Mögliche Vorteile

Mögliche Nachteile

Antreten in einer niedrigeren Gewichtsklasse

Dehydrierung

Potenzieller Größen- und Massevorteil

Leistungsabfall

Bestandteil einer professionellen Wettkampfstrategie

Müdigkeit und Konzentrationsprobleme

Möglichkeit, das Wettkampfgewicht gezielt zu steuern

Schlechtere Regeneration

Nach dem Wiegen teilweise Wiederaufnahme verlorener Masse

Elektrolytstörungen


Erhöhtes gesundheitliches Risiko bei extremen Cuts


Für wen ist ein Weight Cut sinnvoll?

Ein Weight Cut kann bei erfahrenen Wettkämpfern Bestandteil einer professionell geplanten Vorbereitung sein.

Das bedeutet jedoch nicht, dass er für jeden Kämpfer sinnvoll ist.

Besonders vorsichtig sollten Anfänger, Jugendliche und unerfahrene Amateurkämpfer sein.


Wer deutlich mehr Gewicht verlieren müsste, um eine bestimmte Gewichtsklasse zu erreichen, sollte grundsätzlich überlegen, ob eine andere Gewichtsklasse sinnvoller ist.


Wann sollte man einen Weight Cut abbrechen?

Ein Weight Cut sollte nicht zum Wettbewerb gegen die eigene Gesundheit werden.

Bei deutlicher Benommenheit, Verwirrtheit, Ohnmacht, ungewöhnlicher Schwäche, Herz-Kreislauf-Problemen oder anderen ernsthaften Symptomen sollte der Cut nicht einfach weitergeführt werden.

In solchen Situationen gehört die Gesundheit vor das Gewicht auf der Waage.


Fazit: Ein guter Weight Cut beginnt nicht am Tag vor dem Wiegen

Der größte Fehler beim Weight Cutting besteht darin, das Thema erst wenige Tage vor dem Wettkampf anzugehen.


Ein sinnvolleres Gewichtmanagement beginnt bereits Wochen vor dem Kampf.

Das Ziel sollte sein, möglichst viel des notwendigen Gewichts über eine kontrollierte Veränderung der Körperzusammensetzung zu erreichen und kurzfristige Manipulationen so gering wie möglich zu halten.


Ein Weight Cut kann im professionellen Kampfsport eine taktische Rolle spielen. Gleichzeitig können größere und sehr schnelle Gewichtsverluste erhebliche Belastungen für Körper und Leistungsfähigkeit darstellen.

Die beste Gewichtsklasse ist deshalb nicht automatisch die niedrigste, die man irgendwie auf der Waage erreichen kann.


Sie ist die Gewichtsklasse, in der man gesund, leistungsfähig und ausreichend regeneriert antreten kann.

Gerade für Amateurkämpfer lautet die wichtigste Regel daher:

Nicht möglichst viel Gewicht schneiden – sondern möglichst intelligent Gewicht machen.


Häufige Fragen zum Weight Cut

Wie viel Gewicht kann man beim Weight Cut verlieren?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Kurzfristige Gewichtsverluste stammen häufig zu einem erheblichen Teil aus Wasser und Glykogen und nicht aus Körperfett. Größere schnelle Gewichtsverluste erhöhen jedoch das Risiko für Leistungs- und Gesundheitsprobleme.

Ist ein Weight Cut gefährlich?

Ein kontrolliertes Gewichtsmanagement ist nicht automatisch gefährlich. Extreme kurzfristige Gewichtsverluste, insbesondere durch starke Dehydrierung, können jedoch erhebliche gesundheitliche Risiken mit sich bringen.

Warum verlieren MMA-Kämpfer vor dem Wiegen so viel Gewicht?

MMA-Kämpfer versuchen teilweise, durch einen Weight Cut eine niedrigere Gewichtsklasse zu erreichen und anschließend vor dem Kampf wieder einen Teil der verlorenen Flüssigkeit und Masse aufzunehmen.

Kann man beim Weight Cut Fett verlieren?

Ja, wenn über einen längeren Zeitraum ein Kaloriendefizit besteht. Der sehr schnelle Gewichtsverlust unmittelbar vor dem Wiegen besteht dagegen überwiegend aus Veränderungen von Wasser, Glykogen und Darminhalt und nicht aus mehreren Kilogramm Körperfett.

Ist ein Schwitzanzug zum Abnehmen geeignet?

Ein Schwitzanzug kann die Schweißbildung während des Trainings erhöhen. Das bedeutet jedoch nicht, dass dadurch mehr Körperfett verbrannt wird. Das kurzfristig verlorene Gewicht besteht überwiegend aus Flüssigkeit und wird nach der Rehydrierung wieder zugenommen.

Ist Sauna zum Weight Cut geeignet?

Sauna kann den Wasserverlust erhöhen, aber genau deshalb kann sie auch gefährlich werden. Sie sollte nicht als einfache Methode betrachtet werden, um große Mengen Gewicht in kurzer Zeit zu verlieren.

Was ist besser: Gewicht machen oder in einer höheren Klasse kämpfen?

Das hängt vom jeweiligen Athleten und Wettkampf ab. Wenn ein großer Weight Cut notwendig wäre, kann es sinnvoller sein, in einer höheren Gewichtsklasse anzutreten. Besonders bei kurzen Erholungszeiten nach dem Wiegen kann ein harter Cut problematisch sein.

Wie lange vor dem Kampf sollte man mit dem Gewichtmachen beginnen?

Idealerweise wird der Großteil der Gewichtsreduktion bereits über mehrere Wochen kontrolliert erreicht. Die Fight Week sollte nicht dazu dienen, noch einen großen Teil des Körpergewichts erzwingen zu müssen.

Ist Weight Cutting im Boxen und Kickboxen dasselbe?

Nicht unbedingt. Die Regeln, Gewichtsklassen und der Zeitraum zwischen Wiegen und Wettkampf können sich je nach Verband und Veranstaltung unterscheiden. Deshalb muss die Strategie immer an den konkreten Wettkampf angepasst werden.

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